Wühlmäuse im Garten

Wühlmäuse können richtig lästige Artgenossen im heimischen Garten sein. Besonders weil sie gerne die Wurzeln von Obstbäumen, Gemüse sowie Tulpen anfressen und richtig schädlich für den Ertrag sein können. Andererseits lockern die Wühlmäuse in Beeten die Erde auf, was wiederum den Wurzeltrieb mancher Pflanzen fördern kann. Die unterirdischen Gänge der Wühlmäuse gehen bis zu einem Meter unter die Erde.

Nur wer erstmal einen solchen Nager im Garten hat und die zahlreichen Erdhügel im Garten verteilt vorfindet wird sich ärgern. Denn Wühlmäuse ziehen, wenn erstmal angekommen, durch den gesamten Garten und machen auch vor einem schön angelegten Rasen nicht halt. Sie stehen zwar nicht unter Artenschutz aber dennoch sollte man versuchen die Tiere aus dem Garten zu vertreiben anstatt Gewalt anzuwenden.

Die Wühlmaus

Was kann man gegen Wühlmäuse tun?

Es gibt es ein paar hilfreiche Tipps die kurzfristig Wirkung zeigen. Man muss wissen das Wühlmäuse sehr empfindliche Tiere sind die auf Geruch und Geräusche sensibel reagieren. Daher sollte man versuchen diese Schwächen auszunutzen bevor man Fallen stellt oder Gift streut. Zum Beispiel mögen sie den strengen Geruch von saurer Buttermilch überhaupt nicht. Tragen Sie dazu einfach ein Erdhügel ab und kippen einen halben Liter oder mehr der sauren Buttermilch in einen der Gänge. gehen Sie so vor dass der gesamte von der Maus in Beschlag genommene Bereich einbezogen wird.

Alternativ gibt es in den meisten Baumärkten Wühlmausvertreiber. Diese sind meist Solarbetrieben und werden in die Erde geschlagen. Sobald Sie sie eingeschaltet haben geben diese Vibrationen ab welche die Mäuse ebenso nicht mögen und dazu bringen sich ein neues Heim zu suchen. Ob das immer wirkungsvoll ist muss jeder für sich entscheiden. Hier gibt es einen Vergleich der Geräte.

Die schönste Möglichkeit finde ich persönlich darin etwas einzupflanzen das zwar in der Erde stinkt aber oberflächlich wunderbar blüht. Und sind die Knoblauchpflanze, die Kaiserkrone oder auch der Steinklee. Setzen Sie diese in Ihr Gemüsebeet, werden Sie Ruhe haben. Die Kaiserkrone soll besonders gut gegen sie wirken und sie somit auch wirksam vertreiben.

Natürliche Feinde der Wühlmäuse

Die Wühlmäuse hat zahlreiche Feinde in der Natur. Dazu zählt zum Beispiel der Maulwurf der bekannt dafür ist den Nachwuchs der Wühlmäuse zu fressen. Ein anderer Feind der besonders hartnäckig ist, ist die Katze. Katzen sind sehr beharrlich und geben bei der Jagd auf Wühlmäuse nur selten nach. Andere Feinde sind Füchse sowie Greifvögel. Um einen Greifvogel dazu zu bringen in Ihrem Garten zu jagen müssen Sie sich allerdings einiges einfallen lassen.