Lantana, der tropische Strauch für Garten und Balkon

Das Wandelröschen kommt ursprünglich aus tropischen Gebieten des afrikanischen Kontinents. Dort wächst es auf Feldern, Wiesen und Wäldern. Allerdings gilt sie dort eher als Plage da sie sich sehr stark vermehrt. Bei uns kann das nicht passieren da es in unseren Breitengraden zu kalt ist. Das Wandelröschen ist nicht winterhart. Auch die Hybriden Sorten die bei uns angeboten werden müssen im Winter bei Plus Graden überwintert werden. Das besondere an der Lantana ist die Farbverwandlung der Blüten im Laufe ihrer Blütezeit. Der Nachteil der Pflanze ist, dass sie in allen ihren Teilen giftig ist. Bei uns finden wir sie entweder hochstämmig oder als Blume für den Balkonkasten. Manchmal findet man auch Sträucher der Lantana.

Die kleinen Früchte die sich bilden wenn man das verblühte nicht entfernt sind sehr giftig. Daher sollte man beim entfernen des verblühten sowie der Früchte einen Handschuh tragen um Kontakt mit dem Pflanzengift zu vermeiden. Es gibt einige Vogelarten die, die kleinen Beeren gut vertragen. Das Wandelröschen ist besonders beliebt bei Schmetterlingen sowie bei Bienen. Wenn die Blüten aufgehen wird das Röschen zum Paradies für Insekten.

Wandelröschen
Wandelröschen im Topf

Das Wandelröschen richtig einpflanzen

In Deutschland wird die wunderbar blühende Pflanze meist im Kübel verkauft. Es ist auch zu empfehlen sie im Kübel zu halten da sie im Winter ins warme muss. Es reicht in der Regel gute Kübelpflanzenerde zu verwenden. Der überwiegende Teil der in unseren Pflanzenmärkten erhältlichen Sorten wachen auch nur geringfügig. Was der Blütezeit aber keinen Abbruch tut. Im Mai sollte man allerdings die Erde im Kübel wechseln um das Wandelröschen fit für den Sommer zu machen.

Es empfiehlt sich unter die Erde Langzeitdünger zu heben um der Pflanze über den Sommer hinweg ausreichend Nährstoffe zu bieten. Das fördert die Blütenpracht und die Pflanze bleibt gesund und kräftig. Der Standort sollte möglichst Sonnig sein. Umso mehr Sonne die Lantana bekommt umso mehr Blüten wird sie über den Sommer hinweg bilden können. Vermeiden sollte man hingegen, dass sich Regenwasser oder Gießwasser im Substrat sammeln kann. Feuchtigkeit mag das Wandelröschen überhaupt nicht.

Wandelröschen als Strauch in rot und gelb
Wandelröschenstrauch

Der Rückschnitt

In der Regel ist ein Rückschnitt kaum notwendig. Da die Pflanze nur wenig wächst ist. Da die alten Triebe allerdings weniger Blüten hervorbringt als frische kann man die Alten Triebe auf eine Länge von ca. 15 cm kürzen. Dann bildet die Pflanze neue Triebe an denen frische Triebe und somit mehr Blüten wachsen werden. Dies sollte man Anfang Mai vollziehen bevor die warmen Tage beginnen.

Die giftige Frucht des Wandelröschen
Die giftige Frucht des Wandelröschen

Die Überwinterung

Da das Wandelröschen nicht winterhart ist und bei Temperaturen unter 5 Grad Celsius droht einzugehen sollte man Sie rechtzeitig reinholen. Die beste Temperatur für die Überwinterung ist ein Raum mit einer Temperatur von 5°C – 10°C. Über die Wintermonate sollte man versuchen die Erde immer leicht feucht zu halten. Ab Februar kann man die Pflanze in einen Raum mit 10°C – 15°C unterstellen und beginnen die Pflanze einwenig mehr zu gießen. Dies bringt die Pflanze bereits zum treiben und sobald die Außentemperatur es zulässt wird das Wandelröschen im freien direkt mit dem Blütenwachstum beginnen.