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Taglilie
Taglilie

Die Taglilie im Garten pflanzen und pflegen

Allgemeines zur Taglilie (Hemerocallis)

Die Taglilie ist einer der beliebten Sommerblühern in unseren Gefilden. Die blütenreichen Pflanzen wachsen in fast allen Gärten und benötigen nur wenig Sonderbehandlung. Die Blüten bilden sich jeden Tag neu, daher auch der Name. Das schöne ist an den Taglilien, dass sie sich selber über Tochterzwiebeln vermehren und zudem Mehrjährig sind. Zudem sind die Beetblumen sehr anpassungsfähig und sehr pflegeleicht. Ab ende Mai blühen sie und bilden ständig neue Blüten und das bis ende August. Heute gibt es weltweit über 50.000 Hybride Sorten die durch Züchtung entstanden sind. Mittlerweile gibt es Sorten die selbst im Winter ihre Grünen Blätter behalten.

Taglilie
Blühende Taglilien

Taglilien richtig einpflanzen

Gelbe Taglilie
Gelbe Taglilie

Die beste Zeit für das Pflanzen der Wurzelknollen ist von April bis Anfang Oktober. Achtet man auf einen Pflanzabstand von 50 Zentimetern gibt man der Beetblume genügend Platz sich auszubreiten und genügend Licht für ein gesundes Wachstum. Die Wurzel sollte mindestens 5 Zentimeter lockerer frischer Erde bedeckt werden. Ebenso ist es wichtig direkt nach dem Einpflanzen ausreichend zu gießen so das der Boden richtig durchtränkt wird. Wenn Sie sie im Frühjahr einpflanzen wollen, achten Sie darauf altes Laub aus dem Beet zu entfernen um Pilzbefall zu vermeiden.

Die richtige Pflege der Taglilie

Bei der Pflege geht es hauptsächlich darum die Taglilien vor zu trockenem Boden zu schützen. Gießen Sie die Pflanzen dann besten Falls mit Regenwasser um die Blätter nicht zu beschädigen. Einen Rückschnitt sollte man spätestens nach der Blütezeit in Betracht ziehen. Dies schützt die Pflanze im Herbst vor dem verkleben durch altes Blattgut und fördert das Wachstum neuer Blätter. Spätestens Anfang Oktober sollten Sie die Pflanze auf ca. 10 Zentimeter über dem Boden zurückschneiden. Sie werden sehen, dass sich nach 2 bis 3 Wochen neue kräftige Blätter bilden. Dies vertreibt auch die Schnecken die die herabhängenden Blätter auch gerne als Versteck nutzen.