Stauden für Garten und Balkon

Was sind Stauden?

Als Stauden bezeichnet man nicht holzige Pflanzen die meist im Herbst absterben und im Frühjahr wieder zum Leben erwachen. Selbst wenn diese bis zur Wurzel zurückgeschnitten werden komme diese mit den ersten milden Temperaturen mit neuen Trieben wieder. Sie haben Überwinterungsknospen die in der neuen Vegetationsperiode wieder austreiben und im neuen Jahr wieder wachsen und blühen. Sie wachsen im natürlichen Raum in allen erdenklichen Gebieten wie in Hochlagen oder an Bächen und Flüssen sowie in Wäldern und auf Weiden und Wiesen.

Welche Sorten gibt es?

Sie werden weniger in Sorten oder Arten unterteilt als vielmehr nach ihrem Lebensraum in dem sie meist natürlich vorkommen oder ihren Ursprung haben. Um sie in ihrem natürlichen Lebensraum im Garten oder Balkon anzupflanzen sollte man genau prüfen wie diese am besten gedeihen. Es gibt sie in folgenden Kategorien :

  • Alpine Stauden
  • Freiflächenstauden
  • Gehölzrandstauden
  • Beetstauden
  • Uferstauden
  • Waldstauden

Welche sind essbar?

Man mag es kaum glauben, aber ja, viele der gängigen Sorten in unseren Gefilden können verzehrt werden. Viele Blüten sind essbar und eignen sich sowohl zum würzen von Speisen aber auch zur Dekoration von Gerichten oder als Gimmick für außergewöhnliche Eiswürfel. Folgende können Sie bedenkenlos essen:

Wie sollte sie richtig pflegen?

Die Pflege ist bei Stauden in der Regel einfach. Meist reicht es die Sträucher im Frühjahr nach dem letzten Frost bis zum Boden zurück zu schneiden und alle vom Herbst und Winter verteilten Zweigen und Blättern aus dem Beet zu entfernen.

Manche Gärtner schwören auf den Rückschnitt ihrer Stauden bereits im Herbst. Dies Bedarf allerdings mehr Sorgfalt da man die Knospen nicht abschneiden sollte, um einen guten Start in die neue Saison nicht zu erschweren. Dadurch geben Sie der Pflanze Platz und verhindern die Ausbreitung von Pilzen und Ungeziefer. Bei mehrfach blühenden Stauden sollten die Blüten, sobald sie verwelkt sind bzw. die Farbe verloren haben direkt unter der Blüte abgeschnitten werde. Somit haben Sie das gesamte Jahr wunderbare Farben in Ihrem Beet.

Astern Staude

Da einige Stauden häufig große Blüten tragen müssen Sie sich darauf einstellen die eine oder andere in voller Blütenpracht zu stützen. Ansonsten werden die Blüten, die auf der Erde liegen schnell kaputtgehen. Achten Sie beim Einpflanzen auch darauf, dass Sie ihr genügend Platz lassen um zu wachsen. Denn nur, wenn sie genügend Raum hat, wird sie ihre volle Pracht zur Blühzeit erreichen können. Das gilt natürlich auch für den Pflanzenabstand, der sollte auch ausreichend sein. Bei der Bepflanzung wirken die Abstände zwar recht groß, aber mit der Zeit und dem Wachstum der Pflanzen werden Sie froh darüber sein.

Mehltau

Was tun, wenn die Staude krank ist?

Häufigstes Problem bei Stauden ist der Mehltau. Mehltau ist nichts anderes als ein Pilz, der die Pflanzen befällt und die Blätter absterben lässt. Um dem Mehltau vorzubeugen ist es das einfachste, die Pflanze stark und Gesund zu halten. Ist die Pflanze gut versorgt und die Erde nicht zu trocken sollte in der Regel auch kein Mehltau aufkommen. Sollte ihre Staude bereits befallen ist nützen nur noch Chemie oder Hausmittel mit denen Sie den Pilzbefall entfernen können. Allerdings ist das dann ein relativ langwieriger Prozess der Ihrer ständigen Aufmerksamkeit bedarf.