Narzissen (Narcissus)

Allgemeines

Narzissen sind gemeinhin auch als Osterglocken bekannt. Ihre Blütezeit ist entsprechend den Temperaturen von Februar bis Mai. Die Narzissen zählen zu den Amaryllisgewächsen. Mittlerweile gibt es mehr als 30 verschiedene Sorten der Frühjahrsblüher. Die wilde Narzisse oder auch Osterglocke genannt ist in Deutschland die verbreitetste Sorte und für unsere Breitengrade die robusteste. Sie können sowohl in Beeten aber auch in Wiesen gepflanzt oder gesetzt werden.

Narzissenzwiebeln werden im Herbst eingesetzt

Narzissen pflanzen

Die Osterglocken sollte man möglichst im September einsetzen da sie genug Zeit brauchen um ihre Wurzeln zu entwickeln. Dies schützt sie vornehmlich vor Bodenfrost im Winter. Die Zwiebeln setzt man möglichst 10 bis 20 Zentimeter tief in die Erde damit sie im Frühjahr mehr Stabilität bekommen. Sie haben wenig Anspruch an die Bodenbeschaffenheit was die Auswahl des Standorts erleichtert und mehr Möglichkeiten bietet. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass die Narzissen bis zu 60 Zentimeter hoch wachsen können. Diesen Raum sollte man ihnen beim pflanzen auch geben um die volle Pracht der Pflanzen zu erreichen.

Die Entwicklung der Blüten

Die richtige Pflege

Die Pflege ist im Grunde genommen relativ simpel. Nach dem die Blüten verblüht sind sollte man sie abschneiden um der Zwiebel die Möglichkeit zu geben die Kraft zu speichern damit sie im kommenden Jahr wieder blühen. Sobald auch das Blattwerk vergilbt können sie die Pflanze bis zur Erde abschneiden. Im darauffolgenden Jahr werden die Narzissenzwiebeln wieder austreiben und blühen. Sollte dies nicht der Fall sein können Sie die alten, großen Zwiebeln aus der Erde nehmen und nur die Tochterzwieblen in der Erde lassen.

WICHITG! Der Saft der Osterglocken ist Giftig und kann zu Hautreizungen führen. Daher empfiehlt es sich Handschuhe anzuziehen wenn man sie pflanzt oder schneidet.

Schädlinge

Die Narzisse hat kaum natürliche Feinde da die Pflanze als auch die Knolle der Pflanze giftig ist und somit von Nagern nicht angefressen werden. Die einzige Gefahr für die Frühblüher sind Schwebfliegen die sich in der Pflanze einnisten und ihre Larven ablegen. Die Larven fressen sich dann durch die gesamte Pflanze und höhlen letzten Endes auch die Zwiebel aus. Vermeiden lässt sich das nach einem Befall leider nicht mehr. Die einzige Methode die Narzisse zu retten ist sie auszugraben. Nach dem Ausgraben legt man die Blumenzwiebel ca 2 Stunden in über 45 Grad heißes Wasser damit die Larven sterben. Danach können sie die Zwiebel an einem kühlen und trockenen Ort trocknen lassen und sie im Herbst wieder einsetzten.