Krokusse

Allgemeines zu Krokusse

Die Krokusse gibt es in über 100 Sorten. Durch die Kreuzung der verschiedenen Sorten sind auch etliche hybride Sorten entstanden. Es gibt sie in vielen verschiedene Farben. Besonders wichtig zu wissen ist, dass es auch Sorten gibt die im Herbst blühen. Dazu gehören die Sorten Crocus speciosus(Pracht Herbst Krokus) und Crocus sativus (Safran Krokus). Sie kommen im natürlichen Raum meist an Hängen und in Nadelwäldern vor. Zu finden sind sie auf der gesamten Nordhalbkugel, von Nordafrika bis nach China.

Korkuszwiebeln

Pflanzen und Pflegen

Die Frühblüher sollte man im Oktober aber spätestens im November einpflanzen. Möglichst im Abstand von 10 Zentimetern und in einer Tiefe von ebenfalls 5 bis 10 Zentimetern. Der Boden sollte durchlässig sein und der Standort möglichst sonnig.

Die Herbstblüher haben etwas größere Knollen als ihre Verwandten und müssen daher etwas tiefer in die Erde gesetzt werden. Ihnen reicht ein halbsonniger Platz im Garten.

Bunte Mischung Krokusse

Bei Sorten benötigen keine besondere Pflege unter dem Jahr. Man sollte lediglich mit dem zurückschneiden der Pflanze warten bis die Blätter vergilben. Schneidet man sie zu früh zurück drohen sie abzusterben. Daher sollte man besonders mit dem ersten Rasenmähen warten. Da Krokusse sich über Tochterknollen selbst vermehren muss man dem nichts zu tun. Man kann die jungen Knollen aber aus der Erde holen und sie an einem anderen Ort wieder einsetzen.

Krokusse im Schnee

Schädlinge

Für die Krokusse ist die Wühlmaus der größte Feind das sie die Knollen auffrisst. Man kann die Wühlmäuse vertreiben oder die Knollen beim Einpflanzen in Schutzgitter setzen.

In seltenen Fällen werden die Knollen von einem Pilz befallen. Dann sollte man unbedingt diese aus der Erde nehmen und sicher entsorgen. Am besten in den Müll damit der Garten keinen weiteren Schaden nimmt. Ist das der Fall sollte man die kommenden 2 Jahre keine neuen Zwiebelblumen oder Krokusse mehr an der Stelle einpflanzen.