Kerbel

Allgemeines

Der Kerbel wurde wohl von den Römern über die Alpen nach Deutschland gebracht. Das beliebte Gartenkraut das ein wenig nach Anis und Fenchel schmeckt eignet sich hervorragend zu Quarkspeisen oder zu Suppen. Diese einjährige Pflanze wird bis zu 60 Zentimeter hoch und bis zu 30 Zentimeter breit und blüht von Juni bis August in weiß. Das besondere an ihm ist die entschlackende und Blutreinigende Wirkung die ihr nachgesagt wird. Daher wird sie nicht nur in der Küche gerne genutzt sondern eben auch als Heilkraut. Der nächste Verwandte ist die Petersilie die ähnliche Blüten entwickelt.

Der Echte Kerbel

Kerbel pflanzen und pflegen

Da der Kerbel ein Leichtkeimer ist empfiehlt es sich mehrere Reihen mit einem Abstand von 10 Zentimetern zu einander zu säen. Setzen Sie die Samen nur unter eine dünne Schichte Erde. Besondere Wirkung der Pflanze ist auch, dass sie von umliegenden Pflanzen Läuse und Schnecken fernhalten. Sollten Sie das ganze Jahr über ernten wollen sollte man alle 3 Wochen aussäen. Die Ernte sollte möglichst vor der Blüte erledigt werden er seinen Geschmack ab der Blüte stark verliert.

Die Pflege ist sehr einfach. Man sollte nur in trockenen Perioden im Sommer ausreichend Wässern. Dünger oder Rückschnitte sind dem Wachstum der Pflanze nicht zuträglich. Nach 4 bis 6 Wochen sind die Kräuter ausgewachsen und die erste Ernte kann beginnen. Wenn es an die Ernte geht, pflücken Sie nur die frischen und geschmacklich kräftigen Blätter der Kerbelpflanze.

Kerbel und andere Kräuter in der Küche