Allgemeines zur Johannisbeere

Die Johannisbeere bzw. die rote Johannisbeere (ribes rubrum) und die schwarze Johannisbeere (ribes nigrum) sind beide heimische Straucharten der Gattung der „Ribes“. Die winterharten Pflanzen sind besonders als Naschfrüchte beliebt, die zwischendurch im Garten verzehrt werden können. Beliebt sind die Beeren vor allem, da sie leicht zu ziehen sind und sowohl sonnige als auch halb schattige Plätze verträgt. Die grünen und im Sommer dichten Sträucher dienen auch hervorragend als niedere Heckenpflanzen mit dem Vorzug der daran wachsenden Früchte.

Die rote Farbe der Johannisbeere signalisiert die Reife der Beeren
Reife, rote Johannisbeeren

Johannisbeere im Garten pflanzen

Das Pflanzen eines Johannisbeerstrauchs sollte sowohl im Herbst als auch im Frühjahr gut vorbereitet werden. Heben Sie dazu ein doppelt so großes Erdloch aus wie der Ballen Ihrer Pflanze. Versehen Sie die das Erdloch mit Kompost und gegebenenfalls mit etwas Dünger. Dann setzen Sie die Pflanze ein und füllen den Rest mit lockerer Erde auf. Nun schneiden Sie die Pflanze auf ein Drittel ihrer Größe zurück. Keine Sorge, dies holt die Pflanze in kürzester Zeit wieder auf und sorgt für eine bessere Ernte bereits im ersten Jahr. Beachten beim Einpflanzen, dass die Sträucher bis zu 2 Meter Hoch wachsen und auch in der Breite mindestens einen Meter Platz in alle Richtungen brauchen.

Einwenig Pflege brauchgt auch die Johhanisbeere

Man sollte bei den Sträuchern darauf achten, immer genügend Mulch im Beet ausgebreitet zu haben. Dies schützt die flachen Wurzeln vor Trockenheit und verhindert den Wuchs von ungewollten Unkraut. Im Herbst können Sie den Pflanzen zusätzlich etwas gutes tun indem Sie verrotteten Mist breitflächig an die Sträucher bringen.