Allgemeines zum Holunder

Der Holunderstrauch ist einer der ältesten Nutzpflanzen und zählt noch heute zu den ökologisch wichtigen Pflanzen. Wichtig ist der Strauch besonders für Bienen und Schmetterlinge sowie Raupen die diesen Strauch als wichtige Nahrungsquelle nutzen. Auch sind die Früchte sowie der Nektar der Blüten voll von Vitaminen und Kalium. Daher wurde er bereits in der Frühzeit medizinisch verabreicht um zum Beispiel Husten zu behandeln. Es wurde Tee gekocht und heute wird sogar Sekt aus der Pflanze produziert. Ebenso beliebt ist der überall erhältliche Holundersirup.

Richtig pflanzen

Das Pflanzen eines Holunderstrauchs bedarf keiner großen Vorbereitung. Heben Sie lediglich ein ausreichend großes Loch aus und setzten die Pflanze ein. Füllen Sie den Rest des Pflanzloch mit Kompost oder Biodünger auf. Sollte der der Strauch bereits Blätter tragen schneiden sie ihn bis unterhalb der Blätter zurück. Das verträgt er ohne weiteres. Dies führt dazu, dass der Holunder besser wurzeln kann und gibt ihm die nötige Kraft um später besser wachsen zu können.

Gießen Sie den Strauch reichlich und Sie werden in wenigen Wochen einen schönen Holunderstrauch bewundern können. Beachten Sie beim einpflanzen, dass er bis zu 6 Meter hoch werden kann. Je nachdem wie stark Sie ihn zurückschneiden. Auch wird der Strauch ab einer Höhe von 2 Metern sehr ausladend und benötigt somit auch genügend Platz in der Breite.

Die richtige Pflege

Die Pflege des Strauchs ist sehr einfach. Das liegt an der Robustheit, Langlebigkeit und an der Verträglichkeit aller Standorte. Sie können den Strauch auch jederzeit zurückschneiden. Das schadet ihm in keiner Weise. Selbst komplette Rückschnitte verträgt der Strauch ohne weiteres. Sogar das Vermehren des Holunders gestaltet sich sehr einfach. Schneiden Sie einfach einen Ast in der gewünschten Größe ab und setzen ihn im Herbst in guter und feuchter Erde ein. Der Ast wird über die Monate Wurzeln schlagen und einen neuen Strauch bilden.