Feigenbaum

Allgemeines zur Echten Feige (Ficus carica)

Die Echte Feige, wie sie korrekt benannt wird, hat ihren Ursprung in Kleinasien. Die Früchte schmecken süßlich und können direkt vom Baum gegessen werden. Der Baum wird bis zu 5 Meter hoch und ebenso breit. Bei der Wahl des Feigenbaumes sollte man darauf achten, eine selbstfruchtende Sorte zu wählen. Die Sorten Violetta und die Sorte Michurinska-10. Die beiden Sorten sind auch für unsere Gefilde besonders robust und vertragen bis zu -20 Grad Celsius. Den Feigenbaum kann man sowohl im Garten als auch im Kübel pflanzen, was es auch für einen Wintergarten sehr attraktiv macht.

Feigenbaum pflanzen

Das Pflanzen des Feigenbaumes kann sowohl in einem Kübel als auch im Garten erfolgen. Beide Orte bedürfen allerdings eine unterschiedliche Pflege. Im Kübel sollte man hochwertige Erde benutzen um dem Baum einen guten Start zu gewährleisten. Der Kübel sollte auch groß genug sein um den Wurzeln reichlich Platz zu bieten sich auszudehnen. Dies ist entscheidend ob der Baum reichlich Früchte tragen und versorgen kann. Stellen Sie den Baum an einen möglichst Sonnigen Ort aber nicht direkt hinter eine Fensterscheibe. Dies könnte zu Verbrennung der Blätter führen.

Im Garten sollte man einen Standort aussuchen der möglichst den ganzen Tag viel Sonne abbekommt. Zum einpflanzen einen doppelt so großes Loch ausheben wie der Wurzelballen groß ist. Das Erdloch füllt man mit Hornspäne und frischer Erde aus. Wer der Baum eingesetzt ist drückt man den Ballen fest und füllt noch ein wenig Erde auf und darüber eine Schicht Hornspäne.

Die richtige Pflege für den Feigenbaum

Der Feigenbaum braucht im Grunde nur viel Sonne und ebenso viel Wasser. Beim Gießen sollten Sie im Kübel darauf achten, dass keine Staunässe entsteht. Im Freien können Sie in den Sommermonaten, bei Temperaturen über 25 Grad Celsius , Morgens und Abends je 5 bis 10 Liter Wasser zuführen. Die Menge richtet sich nach der Außentemperatur. Erkennen kann man den Wassermangel recht schnell wenn der Feigenbaum die Blätter nach unten hängen lässt. Dann ist es Zeit dem Baum Wasser zu geben.

Im Frühjahr sollte man prüfen ob es Triebe gibt die möglicherweise im Winter erfroren sind und diese abschneiden. Ebenso sollte der Feigenbaum so gelichtet werden, dass auch das Innere genug Sonne abbekommt damit auch die dort wachsenden Früchte genug Sonne bekommen. Zu beachten beim auslichten der Baumkrone ist auch, dass der Feigenbaum nur an 2 jährigen Trieben Früchte entwickelt.

Häufig gestellte Fragen zum Feigenbaum

1. Warum werden die Blätter des Feigenbaums gelb?

Dies liegt meist an mangelndem Eisen. In seltenen Fällen kann es auch aufgrund von einem Befall her rühren. In beiden Fällen sollten Sie prüfen ob der Feigenbaum zu viel Wasser bekommen hat und ob sich Staunässe entwickelt hat. Die Echte Feige reagiert sehr schnell auf zuviel Feuchtigkeit.

2. Ist ein Feigenbaum winterhart?

Feigenbäume die wir in unseren Gefilden kaufen können sind meist winterhart. Allerdings kann zu langer Frost zu Erfrierungen der Äste führen. Dann sollte man nach dem Frost diese Äste ausschneiden die erfroren sind, dies nennt man auch einen Erhaltungsschnitt. Entgegenwirken kann man Erfrieren indem man Sie möglichst mit Jute oder Vlies bis ende Februar einpackt. Dazu können Sie die Äste auch zusammenbinden.