Dahlien

Allgemeines

Dahlien sind heute weltweit verbreitet. Besonders an der Pflanze ist, dass sie bereits bei den Azteken als Nutzpflanze gezüchtet wurde. Ihre Wurzelknolle wurde damals bereits als kartoffelähnliches Gewächs genutzt und gegessen. Heute gibt es mehrere 1000 verschiedene Sorten und Arten der Stauden. Die Sorten unterscheiden sich sowohl in der Blütenform als auch in der Farbe. Die Dahlie ist besonders beliebt bei Gärtnern weil sie bis zum ersten Frost in Blüte stehen und somit dem heimischen Garten bis zum ersten Schnee Farbe verleiht.

Orangefarbene Dahlien

Dahlien pflanzen und pflegen

Das Pflanzen der Staude geht sehr einfach von statten. Man sollte die Knollen möglichst 1 bis 2 Zentimeter tief in die Erde setzen und bei erhöhter Feuchtigkeit des Bodens etwas Sand in das Pflanzloch geben. Die Knolle der Dahlie neigt bei zu viel Nässe dazu schnell zu faulen. Daher sollte man darauf achten den Boden durchlässig zu halten. Eine Dahlie kann je nach Sorte über einen halben Meter breit werden. Lassen Sie genügend Platz zur nächsten Pflanze.

Sobald die Dahlie in Blüte ist ist es ratsam die verwelkten Blüten oberhalb des nächsten Doppelblattes mit der Schere abzuschneiden. Sobald der erste Frost eintritt ist es soweit die Dahlien für die Überwinterung vorzubereiten. Schneiden Sie die Pflanze komplett zurück, graben sie aus und befreien die Wurzel grob von der restlichen Erde. Danach sollte die Wurzel in einem kühlen Raum trocknen und anschließend in einer Kiste oder Topf mit trockener Erde gelagert werden. Achten Sie über die Wintermonate darauf das keine Fäulnis aufgrund von Feuchtigkeit an den Knollen entsteht. Im Frühjahr können Sie dann die Wurzel wieder aussetzen.

Dahlien eignen sich auch als Strauss

Wer es mit der Blüte nicht abwarten kann, kann die Wurzeln bereits ab Februar in einem Topf in der Wohnung vorziehen. Ein warmer Platz auf der Fensterbank ist der beste Platz dafür.