Apfelbaum

Allgemeines zum Apfelbaum

In Deutschland ist der Apfelbaum der beliebteste Obstbaum. Das liegt daran, dass in unseren Breitengraden der Apfelbaum sehr gute Bedingungen vorfindet und aufgrund seiner vielfältigen Sorten für jeden Geschmack etwas dabei bietet. Auch wenn es im ersten Moment merkwürdig klingt doch der Apfelbaum zählt zu den Rosengewächsen und ist mit den Birnen, den Quitten und sogar den Mispeln verwandt. Die Kultur rund um die Züchtung und Verarbeitung des Apfels geht in Europa bis zu den Römern zurück. Diese brachten das Obst aus Asien mit nach Europa. Heute existieren über hunderttausend verschieden Sorten an Apfelbäumen. Manche Obstbauern haben sich die Züchtung oder Erhaltung uralter Apfelsorten sogar zu Aufgabe gemacht. Dies trägt zu Erhaltung uralter Sorten und zum Schutz der Obstkultur bei.

Die Blüten des Apfelbaumes sind bei Kindern beliebt da sie essbar und süß schmecken. Meist von ende April bis Mitte Mai stehen die Apfelbäume in voller Blüte. Die Blüten sind zuerst rosa und werden dann reinweiß bis sie letztlich verblühen und und die ersten Äpfel an ihnen wachsen.

Apfelbaum groß gewachsen

Apfelbaum pflanzen

Wenn man einen jungen Apfelbaum in seinem Garten pflanzt, sollte man verschiedene Dinge beachten. Der Baum benötigt einen Nährstoffreichen, durchlässigen am besten humuslastigen Boden. Zu viel Feuchtigkeit im Boden führt dazu, dass die Ernste schlecht ausfallen kann. Beachten sollte man ebenso die Wuchshöhe des Baumes. Diese können bis zu 10 Meter in die Höhe wachsen und mindestens genauso viel in die Breite. Achtet man im besten Fall noch darauf einen Platz zu wählen der möglichst vor Frost geschützt ist, vermeidet man im Frühjahr das erfrieren der Apfelblüte und kann sich sowohl auf die Blütenpracht als auch auf eine reiche Apfelernte freuen.

Apfelbaum in Blüte

Die richtige Pflege

Auch der Apfelbaum braucht trotz seiner Robustheit gute Pflege. Das schöne daran ist, dass er es ihnen mit vielen Früchten danken wird. Im Frühjahr sollte man den Baum mit Kompost düngen, dies möglichst vor der ersten Blüte. Den zuschnitt sollte man dagegen möglichst in den August verschieben sobald die ersten Äpfel am Baum hängen. Schneiden Sie altes, nach innen wachsendes Holz möglichst ab und halten Sie die Krone licht. Dies führt zu geschmackvolleren Äpfeln. Die selbe Prozedur sollte man im Winter wiederholen.

Äpfel schneiden zum einkochen

Verarbeitung

Der Apfel ist ein sehr vielseitig einsetzbares Obst. Lagerfähige Äpfel können wenn sie frühzeitig geerntet werden in einem dunklen und kühlem Raum monatelang lagern. Man sollte allerdings darauf achten, dass die Äpfel keine Schäden oder Druckstellen haben da sie ansonsten drohen zu faulen. Sollten die geernteten Äpfel bereits überreif sein kann man sie mit wenig Aufwand zu Apfelmus verarbeiten. Apfelmus ist in den Wintermonaten eine leckere Beilage für Süßspeisen aller Art.

Wie man Apfelmus am besten kocht kann man auf den Seiten von Lecker.de nachlesen. Viel Spass dabei!

Die Wahl des Apfelbaums

Die richtige Auswahl des Baumes ist für die Menge der erforderlichen Pflege aber auch für den gewählten Standort entscheidend. Wenn man viel Platz und einen sonnigen Platz im Garten hat so empfiehlt sich sicherlich ein Hochstämmiger der viel Raum benötigt aber auch nicht zu viel Pflege braucht. Die heutigen Apfelsorten sind meist nicht mehr so stark anfällig für den Befall von Krankheiten oder Mehltau. Der Nachteil bei diesen Bäumen ist, dass man ein paar Jahre Geduld haben muss bis die ersten Äpfel geerntet werden können.

Die zweite Möglichkeit ist ein Spindelbaum Apfelbaum. Diese Bäumen tragen deutlich früher die ersten Früchte und werden nicht größer als 2,5 Meter. Das macht die Pflege und die Ernte natürlich deutlich unkomplizierter. Allerdings muss man sich bewusst sein, dass die Lebensdauer dieser Bäume meist nicht länger als 20 Jahre beträgt. Danach müssen sie ausgepflanzt und ersetzt werden. Dies ist zwar immer noch ein langer Zeitraum aber benötigt dann aber ihre Aufmerksamkeit.